Zeitgemäße Vermittlungsarbeit für Multiplikator*innen an den nordfriesischen KZ-Gedenkstätten

 

Termine

Start der nächsten Modulreihe

Tag(e)

:

Stunde(n)

:

Minute(n)

:

Sekunde(n)

1. Modul: 17./18.10.2020
2. Modul: 14./15.11.2020
3. Modul: 05./06.12.2020
4. Modul: 12.12.2020

1. Modul: 20./21.02.2021
2. Modul: 27./28.02.2021
3. Modul: 13./14.03.2021
4. Modul: 27.03.2021

Die Termine für die Summerschool und die Modulreihen im Herbst werden noch bekannt gegeben.

Die Termine für die Modulreihe im Frühjahr und die Summerschool werden noch bekannt gegeben.

Die Projektpartner

Vom 1. November bis 16. Dezember 1944 bestand in der Gemeinde Ladelund ein Konzentrationslager. Die SS ließ über 2000 Häftlinge aus zwölf Nationen zwischen Humptrup und Ladelund Panzerabwehrgräben ausheben. Mit dem Bau der „Riegelstellungen“ an der deutsch-dänischen Grenze sollte ein befürchteter Einmarsch der alliierten Truppen von Norden aufgehalten werden. Infolge von Zwangsarbeit, Unterernährung und Misshandlungen kamen dabei 300 Häftlinge ums Leben. Ihre Gräber nahe des Dorffriedhofs sind Ausgangspunkt und zentraler Bestandteil der Gedenkstätte, die seit 1950 besteht.

Die staatlich anerkannte Bildungsstätte „Nordsee Akademie“ wurde 1923 als „Heimvolkshochschule“ in Leck gegründet. Im deutsch-dänischen Grenzgebiet sollte sie einer nachschulischen Weiterbildung der ländlichen Bevölkerung dienen. Nach einer  grundlegenden Renovierung und Modernisierung zu Beginn der 2000er erhielt die ehemalige Heimvolkshochschule ihren neuen Namen: Nordsee Akademie. Getreu dem Motto nur der Wandel ist beständig ist das breitgefächerte Bildungsangebot der Nordsee Akademie auf Veränderungsprozesse in Wirtschaft, Politik und Kultur ausgerichtet und möchte damit zur Stärkung des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Austausches der Region beitragen.

Das Konzentrationslager Husum-Schwesing wurde am 26. September 1944 errichtet. 2500 Menschen aus 14 Ländern wurden nach Husum-Schwesing verschleppt, um unter widrigsten Bedingungen den „Friesenwall“ auszuheben. Als sich die Wehranlage entlang der Nordseeküste als militärisch nutzlos erwies, wurde das Konzentrationslager am 29. Dezember 1944 aufgelöst. Mindestens 300 Inhaftierte starben infolge von körperlicher Schwerstarbeit, Hunger und Folter. Seit Ende der 1980er Jahre erinnert eine Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers an die Verbrechen, die über Monate hinweg an diesem Ort begangen wurden.

Förderer und
Unterstützer

Kontakt/Impressum

3 + 8 =